Josua Gemeinde Rüsselsheim
Mission
Mission - Indien
Jesus sagt: "Ich werde meine Gemeinde bauen." Damit meint er die Gemeinschaft von Menschen, die ihm von ganzem Herzen nachfolgen und die den Dienst, den er begonnen hat, weiterführen. Die Voraussetzungen hat er am Kreuz geschaffen. Aber seinen Nachfolgern hat er aufgetragen – so wie er – das Reich Gottes sichtbar und erfahrbar zu machen und Menschen einzuladen, ihm ebenfalls nachzufolgen.
Die Bevölkerungskurve von Indien zeigt die verschwindend geringe Zahl von Christen, die es heute, 2000 Jahre nachdem der Apostel Thomas das Christentum nach Indien brachte (!), in Indien gibt. Zudem sitzt wieder eine Regierung im Parlament, die Indien zu einem rein hinduistischen Staat machen möchte…
Aber Gott hat Großes vor in diesem Land. Im Jahr 2001, am Ende unserer Bibelschulzeit im Glaubenszentrum Bad Gandersheim, sagte er uns in seinem Ruf: "Ich habe dort ein mächtiges Werk bereitet. Tretet hinein. Ihr seid Licht, und ich will Dunkles erhellen... Die geistlichen Festungen dort werden bald fallen, um meinem Reich Bahn zu machen." Wir sind dankbar an seinem Werk teilhaben zu dürfen.
Die Josua Gemeinde hat uns im August 2004 durch Globe Europe, heute umbenannt in Globe Mission (www.globemission.org), nach Indien ausgesandt. (Sie hatte uns drei Jahre zuvor in ihrer Mitte aufgenommen, nachdem wir fast 20 Jahre in Papua Neuguinea gelebt und dort auch zu Jesus gefunden hatten.) Seitdem stärkt sie uns den Rücken durch vielfältige Unterstützung: Freundschaft, Gebet, Finanzen und was immer in praktischer Hinsicht erforderlich ist.
Unser Dienst in Indien zielt auf die Ausbreitung des Reiches Gottes vorrangig durch gesunde Gemeinden und mündige Jünger Jesu.
Wir nennen Gemeinden gesund, in denen sich Jesus‘ Nachfolger versammeln und gesegnet und dazu ausgerüstet werden, Menschen mit ihm bekannt zu machen und in seine Nachfolge einzuladen und sie dabei begleiten. Unsere Anfangszeit in Südindien (Tamil Nadu) gab uns Einblick, wie es um viele Gemeinden bestellt ist: Pastoren sind auf ihre Aufgabe kaum oder gar nicht vorbereitet; es wird mehr Wert auf Zahlen-Wachstum gelegt als auf die Qualität der Gemeinden; Bereiche wie Jüngerschaft, Beziehungen untereinander, Beziehung zu Gott, Einfluss auf die Gesellschaft, Umgang mit Geld, etc. liegen oft im Argen…
So laden wir bestehende Gemeinden zu einem „Gesundheits-Check“ ein. Aufgrund der Diagnose können sie dann in einen begleiteten Gesundungsprozess eintreten, der sie mehr und mehr zu dem macht, wie Jesus sich seine Gemeinde wünscht. Die Bausteine finden sich in der „Natürlichen Gemeindeentwicklung“ (engl: „Natural Church Development“, kurz „NCD“). NCD ist kein neues Programm, sondern ein Paradigma – eine Denkweise über Gemeinde, die Gemeinde als natürlichen Organismus versteht, der von Gesundheit und Wachstum gekennzeichnet sein soll.
„Wir“ – das ist das NCD Team, z.Zt. bestehend aus 2 CGAI Direktoren, einem Coach-Ehepaar, und uns. Die CGAI (Church Growth Association of India, dt: Gemeinde- Wachstums- Assoziation Indiens, mit Sitz in Chennai, wo wir auch wohnen) konzentriert sich auf Forschung und Schulung in „Best Practises“ im Missionsfeld (Evangelisation, Gemeindegründung und Jüngerschaft) und lud uns ursprünglich zur Mitwirkung in verschiedenen Bereichen ein, bis wir schließlich mit der Einführung von NCD in Indien betraut wurden.
Wie "funktioniert" NCD? Auf der Grundlage einer Gemeindeumfrage („Gesundheits-Check“, ein Fragebogen entwickelt von NCD International) werden die starken und schwachen Bereiche einer Gemeinde ermittelt und im sog. Gemeindeprofil dargestellt („Diagnose“). Durch Verbessern des schwächsten Bereiches, und danach des zweitschwächsten, usw… entwickeln Gemeinden bessere Qualität, mit zahlenmäßigem Wachstum als Nebenprodukt.
Dem seit 2010 bestehenden Angebot von NCD in Indien war eine längere Zeit der Vorbereitung vorausgegangen, in der der Fragebogen – der gleiche für alle Sprachen der Welt – auf die indische Kultur „normiert“ werden musste. Eine solche kulturelle Norm ist Voraussetzung für die Anwendung von NCD, die auch einen „Nationalen Partner“ erfordert. Die CGAI hat diese Rolle für ganz Indien angenommen. Für die Umsetzung der NCD-Prinzipien stellt NCD International wertvolles Material zur Verfügung. Aber für die indische Mentalität ist es nicht anschaulich genug. Wir sehen es als unsere Hauptaufgabe an, kulturangepasstes Material zu erarbeiten, und nach Test in der Praxis ggf. zu überarbeiten: den IGI‘ (Implementation Guide for India), ein aus mehreren Teilen bestehendes Coaching Handbuch. Mittlerweile sind alle Teile fertiggestellt, werden aber verschiedentlich überarbeitet, und weitere Teile werden später ggf. hinzugefügt.
Diese Arbeit am Schreibtisch erinnert uns beide an unsere Studienzeit vor 40 Jahren, besonders an die späteren Jahre, die wir jeweils an unserer Doktorarbeit saßen!! So gebraucht Gott heute unsere Lebenserfahrung und Fertigkeiten. Der Erfolg von NCD hängt stark davon ab, wie die Gemeinden ‚dran bleiben‘. Persönliche Beziehungen wirken in Indien stärker als das beste schriftliche Material. Coaching ist deshalb ein wichtiges Element. Für die direkte Beziehung zu den Gemeinden bilden wir einheimische Coaches aus, die die Gemeinden auf Wunsch im NCD Prozess begleiten, mithilfe des IGI. Gemeinden, die ohne Coaches NCD betreiben wollen, fallen schnell in ihre alten Muster zurück – womöglich mit dem Eindruck, dass „NCD nicht funktioniert“. Im Moment sind es noch wenige Gemeinden in Indien, hauptsächlich in und um Chennai, die mit NCD angefangen haben. Die Fertigstellung aller Hauptteile des IGI sehen wir als Voraussetzung an für die weitere Verbreitung von NCD. Unsere Perspektive ist ganz Indien. Dafür werden die NCD Materialien in vielen weiteren Sprachen gebraucht, da jeder Staat hat seine eigene Sprache hat (!). Übersetzungen des Fragebogens in Hindi und Marathi (Gegend um Bombay) sind veranlasst, und das kleine Intro-Büchlein ist in Bearbeitung für Tamil und Marathi. Auch hoffen und beten wir, dass die verschiedenen Sprach- und Kulturbereiche ihre eigenen Coaches hervorbringen. Unsere Schreibtischarbeit wird nun mehr und mehr durch Planung und Beziehungspflege und Reisen abgelöst, und wir strecken auch unsere Fühler zu Bibelschulen aus, um angehende Pastoren mit den NCD-Prinzipien vertraut zu machen. Neben der Arbeit für NCD leiten wir eine Kleingruppe unserer Ashraya-Gemeinde, mit wöchentlichen Treffen und gelegentlichem Coaching einiger Teilnehmer. Viele auf dem Bild sind im letzten Jahr weiter weg gezogen, so dass die Gruppe zeitweise sehr geschrumpft war. Auch wenn wieder Neue dazukommen, sind wir beide dabei, unsere Einbindung in die Gemeinde neu zu überdenken – zumal wir neue Kontakte auch mit anderen Gemeinden in Chennai haben – aus dienstlichem Interesse, aber auch persönlich berührt. Beides kann man auf dem Missionsfeld oft nicht auseinanderhalten. P.und I. in Indien Email: (über JG) info@josuagemeinde.eu Website: (NCD) www.ncd-international.org, siehe: NCD Partner, Indien März 2019
Gebetspunkte Abkürzungen: NCD (Natural Church Development) =engl. für „Natürliche Gemeindeentwicklung“, ein „Gesundheitsprozess“ für Gemeinden IGI (Implementation Guide for India), =das NCD Coaching Handbuch, an dem wir arbeiten. DANK für: 1. Persönlich: - Fortwährende Aufenthaltsmöglichkeit in Indien und dazu weiterhin in unserer wunderschönen (wenn auch alten) Wohnung mit grüner Terrasse. - Wiederherstellung unserer Gesundheit , die nacheinander angeschlagen war. - Freude an der Entwicklung unserer (großen) Kinder in UK und NL. - Besichtigung des Taj Mahal, nach 14 Jahren im Land (!) 2. NCD Indien: - Myakalas, unsere derzeit einzigen NCD Coaches - Zweiter NCD Zyklus der ersten NCD Gemeinde in Indien - Inspirierende und ermutigende Konferenz asiatischer NCD Partner in Singapur (Ende 2018), mit internationaler Perspektive für den IGI. - Neue Wirkungsfelder (Kontakte zu neuen Pastoren, Bibelschulen, und mit anderen Sprachbereichen Indiens) 3. Ashraya-Gemeinde und -Kleingruppe in Chennai: - Gute Entwicklung der Gemeinde im letzten Jahr, nach tiefgreifender Personalkrise. - Geburt eines gesunden Töchterchens in unserer Kleingruppe 4. Neue Impulse zum Erreichen höherer Hindu-Kasten („Rethinking-Forum“ Konferenz in New Delhi, Feb2019) FÜRBITTE: 1. Voraussetzungen für unseren Indien-Dienst: - Problemlose Wiedereinreisen auch in Zukunft. (Größte Hürde ist z.Zt. der Immigrationsschalter.) - Gesundheit, ausreichende Energie und starke Nerven, um die Herausforderungen des täglichen Lebens sowie auf Reisen weiterhin gut zu meistern (Wetter, Geräuschpegel, kulturelle Eigenheiten…). 2. NCD: - Gottes Wirken unter bestehenden indischen Gemeinden für aufrichtiges Interesse an NCD und Bereitschaft zur konsequenten Umsetzung, sowie Hervorbringung neuer Coaches. - Weisheit bei uns und Offenheit unter Gemeinden für die Ausbreitung von NCD. - Weisheit bei der fortwährenden Bearbeitung des IGI. - Übersetzung der NCD-Materialien in andere indische Sprachen. 3. Ausbreitung des Reiches Gottes in den Zielgruppen unserer einheimischen Missions-Partner sowie deren Gesundheit und Schutz und Weisheit. 4. Finanzen: Anwachsen unseres Spendeneinkommens, damit wir auch weiterhin unsere langjährigen, treuen und sehr fähigen einheimischen Missions-Partner finanziell unterstützen können. 5. Ashraya-Gemeinde: - Weitere Entwicklung der Gemeinde im Einklang mit unserem Gemeinde-Verständnis. - Anwachsen unserer Kleingruppe. 6. Erreichen von Hindus: Gottes Vorbereitung direkter Beziehungen zu Hindus, für sie und uns.
Josua Gemeinde Rüsselsheim
Mission
Mission - Indien
Jesus sagt: "Ich werde meine Gemeinde bauen." Damit meint er die Gemeinschaft von Menschen, die ihm von ganzem Herzen nachfolgen und die den Dienst, den er begonnen hat, weiterführen. Die Voraussetzungen hat er am Kreuz geschaffen. Aber seinen Nachfolgern hat er aufgetragen – so wie er – das Reich Gottes sichtbar und erfahrbar zu machen und Menschen einzuladen, ihm ebenfalls nachzufolgen.
Die Josua Gemeinde hat uns im August 2004 durch Globe Europe, heute umbenannt in Globe Mission (www.globemission.org), nach Indien ausgesandt. (Sie hatte uns drei Jahre zuvor in ihrer Mitte aufgenommen, nachdem wir fast 20 Jahre in Papua Neuguinea gelebt und dort auch zu Jesus gefunden hatten.) Seitdem stärkt sie uns den Rücken durch vielfältige Unterstützung: Freundschaft, Gebet, Finanzen und was immer in praktischer Hinsicht erforderlich ist.
Die Bevölkerungskurve von Indien zeigt die verschwindend geringe Zahl von Christen, die es heute, 2000 Jahre nachdem der Apostel Thomas das Christentum nach Indien brachte (!), in Indien gibt. Zudem sitzt wieder eine Regierung im Parlament, die Indien zu einem rein hinduistischen Staat machen möchte…
Unser Dienst in Indien zielt auf die Ausbreitung des Reiches Gottes vorrangig durch gesunde Gemeinden und mündige Jünger Jesu.
Wir nennen Gemeinden gesund, in denen sich Jesus‘ Nachfolger versammeln und gesegnet und dazu ausgerüstet werden, Menschen mit ihm bekannt zu machen und in seine Nachfolge einzuladen und sie dabei begleiten. Unsere Anfangszeit in Südindien (Tamil Nadu) gab uns Einblick, wie es um viele Gemeinden bestellt ist: Pastoren sind auf ihre Aufgabe kaum oder gar nicht vorbereitet; es wird mehr Wert auf Zahlen- Wachstum gelegt als auf die Qualität der Gemeinden; Bereiche wie Jüngerschaft, Beziehungen untereinander, Beziehung zu Gott, Einfluss auf die Gesellschaft, Umgang mit Geld, etc. liegen oft im Argen…
So laden wir bestehende Gemeinden zu einem „Gesundheits-Check“ ein. Aufgrund der Diagnose können sie dann in einen begleiteten Gesundungsprozess eintreten, der sie mehr und mehr zu dem macht, wie Jesus sich seine Gemeinde wünscht. Die Bausteine finden sich in der „Natürlichen Gemeindeentwicklung“ (engl: „Natural Church Development“, kurz „NCD“). NCD ist kein neues Programm, sondern ein Paradigma – eine Denkweise über Gemeinde, die Gemeinde als natürlichen Organismus versteht, der von Gesundheit und Wachstum gekennzeichnet sein soll.
„Wir“ – das ist das NCD Team, z.Zt. bestehend aus 2 CGAI Direktoren, einem Coach-Ehepaar, und uns. Die CGAI (Church Growth Association of India, dt: Gemeinde- Wachstums-Assoziation Indiens, mit Sitz in Chennai, wo wir auch wohnen) konzentriert sich auf Forschung und Schulung in „Best Practises“ im Missionsfeld (Evangelisation, Gemeindegründung und Jüngerschaft) und lud uns ursprünglich zur Mitwirkung in verschiedenen Bereichen ein, bis wir schließlich mit der Einführung von NCD in Indien betraut wurden.
Wie "funktioniert" NCD? Auf der Grundlage einer Gemeindeumfrage („Gesundheits-Check“, ein Fragebogen entwickelt von NCD International) werden die starken und schwachen Bereiche einer Gemeinde ermittelt und im sog. Gemeindeprofil dargestellt („Diagnose“). Durch Verbessern des schwächsten Bereiches, und danach des zweitschwächsten, usw… entwickeln Gemeinden bessere Qualität, mit zahlenmäßigem Wachstum als Nebenprodukt.
Dem seit 2010 bestehenden Angebot von NCD in Indien war eine längere Zeit der Vorbereitung vorausgegangen, in der der Fragebogen – der gleiche für alle Sprachen der Welt – auf die indische Kultur „normiert“ werden musste. Eine solche kulturelle Norm ist Voraussetzung für die Anwendung von NCD, die auch einen „Nationalen Partner“ erfordert. Die CGAI hat diese Rolle für ganz Indien angenommen. Für die Umsetzung der NCD-Prinzipien stellt NCD International wertvolles Material zur Verfügung. Aber für die indische Mentalität ist es nicht anschaulich genug. Wir sehen es als unsere Hauptaufgabe an, kulturangepasstes Material zu erarbeiten, und nach Test in der Praxis ggf. zu überarbeiten: den IGI‘ (Implementation Guide for India), ein aus mehreren Teilen bestehendes Coaching Handbuch. Mittlerweile sind alle Teile fertiggestellt, werden aber verschiedentlich überarbeitet, und weitere Teile werden später ggf. hinzugefügt.
Diese Arbeit am Schreibtisch erinnert uns beide an unsere Studienzeit vor 40 Jahren, besonders an die späteren Jahre, die wir jeweils an unserer Doktorarbeit saßen!! So gebraucht Gott heute unsere Lebenserfahrung und Fertigkeiten. Der Erfolg von NCD hängt stark davon ab, wie die Gemeinden ‚dran bleiben‘. Persönliche Beziehungen wirken in Indien stärker als das beste schriftliche Material. Coaching ist deshalb ein wichtiges Element. Für die direkte Beziehung zu den Gemeinden bilden wir einheimische Coaches aus, die die Gemeinden auf Wunsch im NCD Prozess begleiten, mithilfe des IGI. Gemeinden, die ohne Coaches NCD betreiben wollen, fallen schnell in ihre alten Muster zurück – womöglich mit dem Eindruck, dass „NCD nicht funktioniert“. Im Moment sind es noch wenige Gemeinden in Indien, hauptsächlich in und um Chennai, die mit NCD angefangen haben. Die Fertigstellung aller Hauptteile des IGI sehen wir als Voraussetzung an für die weitere Verbreitung von NCD. Unsere Perspektive ist ganz Indien. Dafür werden die NCD Materialien in vielen weiteren Sprachen gebraucht, da jeder Staat hat seine eigene Sprache hat (!). Übersetzungen des Fragebogens in Hindi und Marathi (Gegend um Bombay) sind veranlasst, und das kleine Intro-Büchlein ist in Bearbeitung für Tamil und Marathi. Auch hoffen und beten wir, dass die verschiedenen Sprach- und Kulturbereiche ihre eigenen Coaches hervorbringen. Unsere Schreibtischarbeit wird nun mehr und mehr durch Planung und Beziehungspflege und Reisen abgelöst, und wir strecken auch unsere Fühler zu Bibelschulen aus, um angehende Pastoren mit den NCD-Prinzipien vertraut zu machen. Neben der Arbeit für NCD leiten wir eine Kleingruppe unserer Ashraya-Gemeinde, mit wöchentlichen Treffen und gelegentlichem Coaching einiger Teilnehmer. Viele auf dem Bild sind im letzten Jahr weiter weg gezogen, so dass die Gruppe zeitweise sehr geschrumpft war. Auch wenn wieder Neue dazukommen, sind wir beide dabei, unsere Einbindung in die Gemeinde neu zu überdenken – zumal wir neue Kontakte auch mit anderen Gemeinden in Chennai haben – aus dienstlichem Interesse, aber auch persönlich berührt. Beides kann man auf dem Missionsfeld oft nicht auseinanderhalten. P.und I. in Indien Email: (über JG) info@josuagemeinde.eu Website: (NCD) www.ncd-international.org, siehe: NCD Partner, Indien März 2019
Gebetspunkte Abkürzungen: NCD (Natural Church Development) =engl. für „Natürliche Gemeindeentwicklung“, ein „Gesundheitsprozess“ für Gemeinden IGI (Implementation Guide for India), =das NCD Coaching Handbuch, an dem wir arbeiten. DANK für: 1. Persönlich: - Fortwährende Aufenthaltsmöglichkeit in Indien und dazu weiterhin in unserer wunderschönen (wenn auch alten) Wohnung mit grüner Terrasse. - Wiederherstellung unserer Gesundheit , die nacheinander angeschlagen war. - Freude an der Entwicklung unserer (großen) Kinder in UK und NL. - Besichtigung des Taj Mahal, nach 14 Jahren im Land (!) 2. NCD Indien: - Myakalas, unsere derzeit einzigen NCD Coaches - Zweiter NCD Zyklus der ersten NCD Gemeinde in Indien - Inspirierende und ermutigende Konferenz asiatischer NCD Partner in Singapur (Ende 2018), mit internationaler Perspektive für den IGI. - Neue Wirkungsfelder (Kontakte zu neuen Pastoren, Bibelschulen, und mit anderen Sprachbereichen Indiens) 3. Ashraya-Gemeinde und -Kleingruppe in Chennai: - Gute Entwicklung der Gemeinde im letzten Jahr, nach tiefgreifender Personalkrise. - Geburt eines gesunden Töchterchens in unserer Kleingruppe 4. Neue Impulse zum Erreichen höherer Hindu-Kasten („Rethinking-Forum“ Konferenz in New Delhi, Feb2019) FÜRBITTE: 1. Voraussetzungen für unseren Indien-Dienst: - Problemlose Wiedereinreisen auch in Zukunft. (Größte Hürde ist z.Zt. der Immigrationsschalter.) - Gesundheit, ausreichende Energie und starke Nerven, um die Herausforderungen des täglichen Lebens sowie auf Reisen weiterhin gut zu meistern (Wetter, Geräuschpegel, kulturelle Eigenheiten…). 2. NCD: - Gottes Wirken unter bestehenden indischen Gemeinden für aufrichtiges Interesse an NCD und Bereitschaft zur konsequenten Umsetzung, sowie Hervorbringung neuer Coaches. - Weisheit bei uns und Offenheit unter Gemeinden für die Ausbreitung von NCD. - Weisheit bei der fortwährenden Bearbeitung des IGI. - Übersetzung der NCD-Materialien in andere indische Sprachen. 3. Ausbreitung des Reiches Gottes in den Zielgruppen unserer einheimischen Missions-Partner sowie deren Gesundheit und Schutz und Weisheit. 4. Finanzen: Anwachsen unseres Spendeneinkommens, damit wir auch weiterhin unsere langjährigen, treuen und sehr fähigen einheimischen Missions-Partner finanziell unterstützen können. 5. Ashraya-Gemeinde: - Weitere Entwicklung der Gemeinde im Einklang mit unserem Gemeinde-Verständnis. - Anwachsen unserer Kleingruppe. 6. Erreichen von Hindus: Gottes Vorbereitung direkter Beziehungen zu Hindus, für sie und uns.
Aber Gott hat Großes vor in diesem Land. Im Jahr 2001, am Ende unserer Bibelschulzeit im Glaubenszentrum Bad Gandersheim, sagte er uns in seinem Ruf: "Ich habe dort ein mächtiges Werk bereitet. Tretet hinein. Ihr seid Licht, und ich will Dunkles erhellen... Die geistlichen Festungen dort werden bald fallen, um meinem Reich Bahn zu machen." Wir sind dankbar an seinem Werk teilhaben zu dürfen.
Josua Gemeinde Rüsselsheim
Mission
Mission - Indien
Jesus sagt: "Ich werde meine Gemeinde bauen." Damit meint er die Gemeinschaft von Menschen, die ihm von ganzem Herzen nachfolgen und die den Dienst, den er begonnen hat, weiterführen. Die Voraussetzungen hat er am Kreuz geschaffen. Aber seinen Nachfolgern hat er aufgetragen – so wie er – das Reich Gottes sichtbar und erfahrbar zu machen und Menschen einzuladen, ihm ebenfalls nachzufolgen.
Die Bevölkerungskurve von Indien zeigt die verschwindend geringe Zahl von Christen, die es heute, 2000 Jahre nachdem der Apostel Thomas das Christentum nach Indien brachte (!), in Indien gibt. Zudem sitzt wieder eine Regierung im Parlament, die Indien zu einem rein hinduistischen Staat machen möchte…
Die Josua Gemeinde hat uns im August 2004 durch Globe Europe, heute umbenannt in Globe Mission (www.globemission.org), nach Indien ausgesandt. (Sie hatte uns drei Jahre zuvor in ihrer Mitte aufgenommen, nachdem wir fast 20 Jahre in Papua Neuguinea gelebt und dort auch zu Jesus gefunden hatten.) Seitdem stärkt sie uns den Rücken durch vielfältige Unterstützung: Freundschaft, Gebet, Finanzen und was immer in praktischer Hinsicht erforderlich ist.
Unser Dienst in Indien zielt auf die Ausbreitung des Reiches Gottes vorrangig durch gesunde Gemeinden und mündige Jünger Jesu.
Wir nennen Gemeinden gesund, in denen sich Jesus‘ Nachfolger versammeln und gesegnet und dazu ausgerüstet werden, Menschen mit ihm bekannt zu machen und in seine Nachfolge einzuladen und sie dabei begleiten. Unsere Anfangszeit in Südindien (Tamil Nadu) gab uns Einblick, wie es um viele Gemeinden bestellt ist: Pastoren sind auf ihre Aufgabe kaum oder gar nicht vorbereitet; es wird mehr Wert auf Zahlen-Wachstum gelegt als auf die Qualität der Gemeinden; Bereiche wie Jüngerschaft, Beziehungen untereinander, Beziehung zu Gott, Einfluss auf die Gesellschaft, Umgang mit Geld, etc. liegen oft im Argen…
So laden wir bestehende Gemeinden zu einem „Gesundheits- Check“ ein. Aufgrund der Diagnose können sie dann in einen begleiteten Gesundungsprozess eintreten, der sie mehr und mehr zu dem macht, wie Jesus sich seine Gemeinde wünscht. Die Bausteine finden sich in der „Natürlichen Gemeindeentwicklung“ (engl: „Natural Church Development“, kurz „NCD“). NCD ist kein neues Programm, sondern ein Paradigma – eine Denkweise über Gemeinde, die Gemeinde als natürlichen Organismus versteht, der von Gesundheit und Wachstum gekennzeichnet sein soll.
„Wir“ – das ist das NCD Team, z.Zt. bestehend aus 2 CGAI Direktoren, einem Coach-Ehepaar, und uns. Die CGAI (Church Growth Association of India, dt: Gemeinde- Wachstums- Assoziation Indiens, mit Sitz in Chennai, wo wir auch wohnen) konzentriert sich auf Forschung und Schulung in „Best Practises“ im Missionsfeld (Evangelisation, Gemeindegründung und Jüngerschaft) und lud uns ursprünglich zur Mitwirkung in verschiedenen Bereichen ein, bis wir schließlich mit der Einführung von NCD in Indien betraut wurden.
Wie "funktioniert" NCD? Auf der Grundlage einer Gemeindeumfrage („Gesundheits-Check“, ein Fragebogen entwickelt von NCD International) werden die starken und schwachen Bereiche einer Gemeinde ermittelt und im sog. Gemeindeprofil dargestellt („Diagnose“). Durch Verbessern des schwächsten Bereiches, und danach des zweitschwächsten, usw… entwickeln Gemeinden bessere Qualität, mit zahlenmäßigem Wachstum als Nebenprodukt.
Dem seit 2010 bestehenden Angebot von NCD in Indien war eine längere Zeit der Vorbereitung vorausgegangen, in der der Fragebogen – der gleiche für alle Sprachen der Welt – auf die indische Kultur „normiert“ werden musste. Eine solche kulturelle Norm ist Voraussetzung für die Anwendung von NCD, die auch einen „Nationalen Partner“ erfordert. Die CGAI hat diese Rolle für ganz Indien angenommen.   Für die Umsetzung der NCD-Prinzipien stellt NCD International wertvolles Material zur Verfügung. Aber für die indische Mentalität ist es nicht anschaulich genug. Wir sehen es als unsere Hauptaufgabe an, kulturangepasstes Material zu erarbeiten, und nach Test in der Praxis ggf. zu überarbeiten: den IGI‘ (Implementation Guide for India), ein aus mehreren Teilen bestehendes Coaching Handbuch. Mittlerweile sind alle Teile fertiggestellt, werden aber verschiedentlich überarbeitet, und weitere Teile werden später ggf. hinzugefügt.
Diese Arbeit am Schreibtisch erinnert uns beide an unsere Studienzeit vor 40 Jahren, besonders an die späteren Jahre, die wir jeweils an unserer Doktorarbeit saßen!! So gebraucht Gott heute unsere Lebenserfahrung und Fertigkeiten. Der Erfolg von NCD hängt stark davon ab, wie die Gemeinden ‚dran bleiben‘. Persönliche Beziehungen wirken in Indien stärker als das beste schriftliche Material. Coaching ist deshalb ein wichtiges Element. Für die direkte Beziehung zu den Gemeinden bilden wir einheimische Coaches aus, die die Gemeinden auf Wunsch im NCD Prozess begleiten, mithilfe des IGI. Gemeinden, die ohne Coaches NCD betreiben wollen, fallen schnell in ihre alten Muster zurück – womöglich mit dem Eindruck, dass „NCD nicht funktioniert“. Im Moment sind es noch wenige Gemeinden in Indien, hauptsächlich in und um Chennai, die mit NCD angefangen haben. Die Fertigstellung aller Hauptteile des IGI sehen wir als Voraussetzung an für die weitere Verbreitung von NCD. Unsere Perspektive ist ganz Indien. Dafür werden die NCD Materialien in vielen weiteren Sprachen gebraucht, da jeder Staat hat seine eigene Sprache hat (!). Übersetzungen des Fragebogens in Hindi und Marathi (Gegend um Bombay) sind veranlasst, und das kleine Intro-Büchlein ist in Bearbeitung für Tamil und Marathi. Auch hoffen und beten wir, dass die verschiedenen Sprach- und Kulturbereiche ihre eigenen Coaches hervorbringen. Unsere Schreibtischarbeit wird nun mehr und mehr durch Planung und Beziehungspflege und Reisen abgelöst, und wir strecken auch unsere Fühler zu Bibelschulen aus, um angehende Pastoren mit den NCD-Prinzipien vertraut zu machen. Neben der Arbeit für NCD leiten wir eine Kleingruppe unserer Ashraya-Gemeinde, mit wöchentlichen Treffen und gelegentlichem Coaching einiger Teilnehmer. Viele auf dem Bild sind im letzten Jahr weiter weg gezogen, so dass die Gruppe zeitweise sehr geschrumpft war. Auch wenn wieder Neue dazukommen, sind wir beide dabei, unsere Einbindung in die Gemeinde neu zu überdenken – zumal wir neue Kontakte auch mit anderen Gemeinden in Chennai haben – aus dienstlichem Interesse, aber auch persönlich berührt. Beides kann man auf dem Missionsfeld oft nicht auseinanderhalten. P.und I. in Indien Email: (über JG) info@josuagemeinde.eu Website: (NCD) www.ncd-international.org, siehe: NCD Partner, Indien März 2019
Gebetspunkte Abkürzungen: NCD (Natural Church Development) =engl. für „Natürliche Gemeindeentwicklung“, ein „Gesundheitsprozess“ für Gemeinden IGI (Implementation Guide for India), =das NCD Coaching Handbuch, an dem wir arbeiten. DANK für: 1. Persönlich: - Fortwährende Aufenthaltsmöglichkeit in Indien und dazu weiterhin in unserer wunderschönen (wenn auch alten) Wohnung mit grüner Terrasse. - Wiederherstellung unserer Gesundheit , die nacheinander angeschlagen war. - Freude an der Entwicklung unserer (großen) Kinder in UK und NL. - Besichtigung des Taj Mahal, nach 14 Jahren im Land (!) 2. NCD Indien: - Myakalas, unsere derzeit einzigen NCD Coaches - Zweiter NCD Zyklus der ersten NCD Gemeinde in Indien - Inspirierende und ermutigende Konferenz asiatischer NCD Partner in Singapur (Ende 2018), mit internationaler Perspektive für den IGI. - Neue Wirkungsfelder (Kontakte zu neuen Pastoren, Bibelschulen, und mit anderen Sprachbereichen Indiens) 3. Ashraya-Gemeinde und -Kleingruppe in Chennai: - Gute Entwicklung der Gemeinde im letzten Jahr, nach tiefgreifender Personalkrise. - Geburt eines gesunden Töchterchens in unserer Kleingruppe 4. Neue Impulse zum Erreichen höherer Hindu-Kasten („Rethinking- Forum“ Konferenz in New Delhi, Feb2019) FÜRBITTE: 1. Voraussetzungen für unseren Indien-Dienst: - Problemlose Wiedereinreisen auch in Zukunft. (Größte Hürde ist z.Zt. der Immigrationsschalter.) - Gesundheit, ausreichende Energie und starke Nerven, um die Herausforderungen des täglichen Lebens sowie auf Reisen weiterhin gut zu meistern (Wetter, Geräuschpegel, kulturelle Eigenheiten…). 2. NCD: - Gottes Wirken unter bestehenden indischen Gemeinden für aufrichtiges Interesse an NCD und Bereitschaft zur konsequenten Umsetzung, sowie Hervorbringung neuer Coaches. - Weisheit bei uns und Offenheit unter Gemeinden für die Ausbreitung von NCD. - Weisheit bei der fortwährenden Bearbeitung des IGI. - Übersetzung der NCD-Materialien in andere indische Sprachen. 3. Ausbreitung des Reiches Gottes in den Zielgruppen unserer einheimischen Missions-Partner sowie deren Gesundheit und Schutz und Weisheit. 4. Finanzen: Anwachsen unseres Spendeneinkommens, damit wir auch weiterhin unsere langjährigen, treuen und sehr fähigen einheimischen Missions- Partner finanziell unterstützen können. 5. Ashraya-Gemeinde: - Weitere Entwicklung der Gemeinde im Einklang mit unserem Gemeinde- Verständnis. - Anwachsen unserer Kleingruppe. 6. Erreichen von Hindus: Gottes Vorbereitung direkter Beziehungen zu Hindus, für sie und uns.
Aber Gott hat Großes vor in diesem Land. Im Jahr 2001, am Ende unserer Bibelschulzeit im Glaubenszentrum Bad Gandersheim, sagte er uns in seinem Ruf: "Ich habe dort ein mächtiges Werk bereitet. Tretet hinein. Ihr seid Licht, und ich will Dunkles erhellen... Die geistlichen Festungen dort werden bald fallen, um meinem Reich Bahn zu machen." Wir sind dankbar an seinem Werk teilhaben zu dürfen.